Traditionelles Karate-dô, der ´Weg der leeren Hand´, ist eine bewährte Methode zur Schulung von Körper und Geist, Förderung der Gesundheit und Vitalität, Entwicklung der Persönlichkeit sowie der sozialen Kompetenz und nicht zuletzt des Selbstschutzes und der Selbstverteidung.

Unter der Aufnahme von chinesischen Einflüssen im 17. Jahrhundert auf Okinawa entstanden, hat es seine heute verbreitete Form unter den großen Meistern des 19. und 20. Jahrhunderts erhalten.

 

 
Das im Dokan Lichtenau gelehrte, von Gichin Funakoshi (1869 – 1957) begründete, Shôtôkan-Karate führt an die oben genannten Ziele mittels bewährter Methoden wie grundlegender Bewegungsschulung (Kihon), festgelegten Übungsfolgen (Kata) und deren praktischen Umsetzung (Bunkai) sowie diverser Formen freier Anwendung (Kumite).
 

 
Traditionelles Karate-Dô ist für Frauen (Mädchen) und Männer (Jungen) gleichermaßen geeignet und kann aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit an die individuellen körperlichen (Größe, Statur) und biologischen Umstände (Alter) mit minimalem Verletzungsrisiko bis ins hohe Alter betrieben (und begonnen) werden. Somit verwirklicht es das östliche Ideal des ´lebenslangen Lernens´ auf einzigartige Weise.
 
 

 

 
Basierend auf den Prinzipien und Werten des traditionellen Karate ist das Wettkampf-Karate die konsequente Entwicklung hin zu einem zeitgemäßen, leistungsorientierten Sport. Durch die Schaffung eines weltweit einheitlichen Kampfsystems unter dem Mantel der WKF (World Karate Federation) ist über Stilrichtungen hinweg ein intelligentes und international vergleichbares Wettkampfgeschehen entstanden.
 

Unter Einbezug moderner Trainingsmethodik, sportmedizinischen und –psychologischen Grundsätzen wird die reale Konfrontation mit einem Gegner geübt. Das durchdachte Regelwerk trägt dazu bei, dass Verletzungen verhindert werden und auch Anfänger am Trainingsbetrieb ohne Bedenken teilnehmen können.

Wettkampf-Karate ist somit die sinnvolle Ergänzung zum traditionellen Karate und beeinflusst die Ausbildung von Charakter und Geist bereits in jungen Jahren der Athleten positiv.

 

 

 

 

 

 

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